Bittbrief um finanzielle Unterstützung für eine Adeli-Therapie
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind eine Familie aus Bielefeld. Als Paul 6 Monate alt war, haben uns die Ärzte die Botschaft überreicht, dass unser Sohn schwer behindert ist. Sie können sich sicher vorstellen, dass uns die Nachricht den Boden unter den Füßen weggerissen hat.
Leider ist die „Fachwelt“ ratlos und kann uns keine Prognose stellen, was den Entwicklungsverlauf von Paul angeht. Wir wollten uns aber nicht entmutigen lassen und versuchen alles nur Erdenkliche auf die Beine zu stellen, um Paul zu helfen.
Letztes Jahr ist Paul, mit Zuschüssen der Krankenkasse, in den Genuss der Adeli-Therapie gekommen. Die Therapie hatte bei Paul enorme Fortschritte (Muskelaufbau, Haltung, Aufmerksamkeit) bewirkt.
Unser Wunsch ist, Paul auch dieses Jahr die Adelie-Therapie zu ermöglichen. Leider spielt die Krankenkasse bei unserem Vorhaben nicht mit und unsere finanziellen Möglichkeiten sind auch ausgeschöpft.
Wir hoffen nun auf Ihre Unterstützung.
Bitte helfen Sie uns, unserem Sohn zu helfen.
Wir fügen dem Schreiben Informationsmaterial zu der Adeli-Therapie sowie ein aktuelles Foto von unserem Sonnenschein bei und hoffen möglichst bald von Ihnen zu hören.
Vielen Dank.
Antwort der Andreas Gärtner-Stiftung
Sehr geehrte Familie,
der Vorstand und der Beirat der Andreas Gärtner-Stiftung „Hilfe für Menshcen mit geistiger Behinderung“ haben auf der Beiratssitzung am 03. Dezember 2008 den Betrag in Höhe von 669.168,00 € ausgeschüttet. Ich kann Ihnen die freudige Mitteilung geben, dass auch Sie mit einer Spende in Höhe von
2500,00 €
für ihren Sohn Paul für eine Therapie in Polen bedacht worden sind. In der Anlage übersende ich Ihnen einen entsprechenden Verrechnungsscheck. Der Beirat und ich möchten Sie bitten, uns den Termin für die Therapie mitzuteilen.
Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest und für das Jahr 2009 Gesundheit und Wohlergehen.
Mit freundlichen Grüßen
aus Porta Westfalica
Andreas Gärtner-Stiftung
Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung
Hermann Gärtner